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Hessen-aktuell

Einladung zum 13. Fachgruppenabend Psychotherapie im Bereich KV Darmstadt

Mittwoch, den 06.11.2019 um 20.00 Uhr

Seminarraum Alicehospital, Dieburger Straße 31C, 64287 Darmstadt

Seminarraum Ebene 2 im Ärztehaus 2 an der Mathildenhöhe auf dem Campus des Alice Hospitals

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Die psychotherapeutischen Berufsverbände in Hessen laden 

ein zum Fachgruppenabend für die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der KV-Bezirksstelle Frankfurt zum Thema

Auswirkungen des TSVG auf die psychotherapeutische Berufstätigkeit

Montag, den 11.11.2019,18:15 bis 21:00 Uhr

KV Hessen Saal Hessen (6. Stock)

Europa-Allee 90

60486 Frankfurt am Main

Am 11.5.2019 ist das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft getreten, dessen erklärtes Ziel es ist gesetzlich krankenversicherten Personen schneller einen Termin beim Arzt oder Psychotherapeuten zu vermitteln. Eine Fülle von Maßnahmen wurde darin vereinbart, die die Organisation und Struktur bestehender Praxen nachhaltig beeinflussen können.

18:15-21:00

  1. 18.15 Uhr Begrüßung/Diskussionsleiter N.N.

           Anschließend Fragen/ Diskussion.

           Anschließend Fragen/Diskussion zu beiden Vorträgen

Pause von  20.00 bis 20.15

           Yvonne Winter

           anschließend Fragen/Diskussion zu beiden Vorträgen

Ende gegen 21.00 Uhr

Für alle Praxen, die Psychotherapie anbieten, gelten spezifische Regelungen:

* Sie sind verpflichtet Stundenkontingente an die TSS zur Vermittlung von Psychotherapeutischen Sprechstunden, Probatorischen Sitzungen und Akutbehandlung zu melden, die Aufgaben der TSS werden erweitert.

* Für die Behandlung der so vermittelten Patienten sind unterschiedliche Honorarzuschläge vorgesehen, u.a. extrabudgetäre Vergütungen

* Die Versorgungsaufträge wurden neu definiert, die neue Mindestsprechstundenzeit für  einen vollen Versorgungsauftrag beträgt jetzt 25 Stunden. Hinzu kommen 200 Minuten telefonische Erreichbarkeit.

Wir möchten Sie gerne informieren und mit Ihnen über die Auswirkungen des TSVG auf die psychotherapeutische Arbeit ins Gespräch kommen, auch über die Probleme für die Datensicherheit. Mit den weitreichenden gesetzlichen Regelungen wird nicht nur die äußere Rahmenstruktur einer Praxis modifiziert, sondern auch Einfluss genommen auf eigenständige Therapieplanung hinsichtlich Diagnostik, Indikationsstellung, Passung etc., Art der Therapie. Wie unabhängig ist der Behandler noch in seiner Tätigkeit?

Als Referenten stehen bereit: Frau Wagner (KV Hessen) zum Thema TSS, Herr Michael Ruh, Psychotherapiebeauftrager der KV Hessen zu Honorarfragen, Herr Tilo Silwedel, Mitglied des bvvp Hessen Vorstandes zu elektronischen Patientenakte und Frau Yvonne Winter, DGPT zu TSVG und Veränderung im Behandlungssetting. Die Moderation übernehmen Vertreter der Berufsverbände.

Wir hoffen auf ein reges Interesse der psychotherapeutisch tätigen Kolleginnen und Kollegen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Zertifizierung der Veranstaltung ist bei der Landespsychotherapeutenkammer Hessen beantragt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,  eine Anmeldung über Ihren Verband ist erforderlich.

Mit kollegialen Grüßen

Die Psychotherapeutischen Berufsverbände in Hessen

Kurzer Bericht über die finanzielle Misere in der Psychotherapeutenausbindung

Der MDR berichtete im Juli 2019 über die prekären Ausbildungsbedingungen und die Forderungen an eine Reform der Psychotherapeutenausbildung. Sehen Sie diesen 8-minütigen, sehr fundierten Beitrag, in welchem auch unser Vorstandsmitglied Ariadne Sartorius zu Wort kommt.

Link zum Video-Beitrag des MDR

  1. Mitgliederrundbrief – 26. Juni 2019

Inhaltsverzeichnis

1. Editorial
2. Save the Date: Mitgliederversammlung 2019 am Samstag, 30.11.2019, 15 – 18 Uhr
3. Mein geplatzter Termin für die TI-Installation
4. Telematikinfrastruktur – Stand der Installation und Ausblick auf VSDM und ePA
5. Update Telematik-Infrastruktur Die Installationen der Telematik-Infrastruktur
6. Elektronische Patientenakte – Stand der Dinge
7. Liberalisierung des Fernbehandlungsverbotes (Telemedizin)- Aktueller Stand
8. Änderungen der Psychotherapie-Vereinbarung
9. Neues aus der KVH
10. Aus der LPPKJP
11. Umsetzung der BSG-Urteile aus 2017
12. Zum Stand der EHV-Musterklage des bvvp Hessen
13. Veranstaltung „Survival Guide im Gesundheitswesen“ in Koop. M. d. Apo-Bank
14. Hilfe, die TI kommt – Infoveranstaltung mit der KV Hessen
15. In eigener Sache: Vorstand – Impressum – Mitteilungen
16. Anlagen Erläuterungen zum Honorarbescheid IV/2018
17. Widerspruch gegen den Honorarbescheid IV/18

Einladung zur Infoveranstaltung des bvvp Hessen

Hilfe, die Telematik kommt – was tun?

Alles rund um den Anschluss, den Betrieb und den Datenschutz im Rahmen der Telematik

Am Dienstag, 25.06.2019 von 19.00 bis 21.30 Uhr

in den Räumen der KV Hessen

 

Europaallee 90           60486 Frankfurt

(Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage)

Referenten:               Mathias Heinicke, Mitglied des bvvp-
                                    Bundesvorstands

                                   NN, Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Wir freuen uns auf einen informativen Abend für alle, die kurz vor der Installation der TI stehen oder Fragen zum Betrieb der TI haben. Wir bitten Sie, uns Ihre Fragen ggf. im Vorfeld auf der Anmeldung bereits zukommen zu lassen damit wir diese gebündelt vorbereiten  und im Vortrag hierauf Bezug nehmen können.

Anmeldung (wichtig für Fortbildungspunkte) über folgendes Formular:

Einladung zur Infoveranstaltung des bvvp Hessen_25.6.2019

Stellungnahme des bvvp Hessen zur Pressemeldung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) vom 22.1.2019

Die Landesärztekammer lehnt den Referentenentwurf zur Neuregelung der Ausbildung „nichtärztlicher Berufsgruppen“ ab, der ein Direktstudium der Psychotherapie ermöglichen soll.

Die Stellungnahme spaltet zwischen den Ärztlichen Psychotherapeuten einerseits und den Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten andererseits, wenn von „nichtärztlichen Psychotherapeuten“ die Rede ist. Dieser Sprachgebrauch ist antiquiert und gehört in die Mottenkiste der Zeiten vor 1999, als die PP/KJP als Heilhilfsbehandler im Delegationsverfahren des GKV-Systems agieren mussten. Im Psychotherapeutengesetz von 1999 wurde die Integration der Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) in das GKV-System beschlossen, um die Diskriminierung der Berufsgruppen zu beenden und die psychotherapeutische Versorgung zu stärken. Auch die ärztlichen Psychotherapeuten unterstützten damals die Integration der PP/KJP, denn sie sind zu den somatischen Ärzten – leider bis heute – marginalisiert wie auch die anderen psychotherapeutisch tätigen Fachgruppen.

Soll anlässlich der Reform des Psychotherapeutengesetzes das Rad der Geschichte zurückgedreht werden? Sollen die Errungenschaften der Integration der Berufsgruppen und der Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung „durch Verlagerung“ auf’s Spiel gesetzt werden?

Die Aussage, dass die „psychosomatisch-psychotherapeutische Sichtweise zentraler Bestandteil ärztlichen Denkens und Handelns sei“, spiegelt einen Alleinvertretungsanspruch wider, die psychotherapeutische Versorgung zu gewährleisten, wenn von nichtärztlichen Therapeuten die Rede ist, zu denen die psychotherapeutische Versorgung nicht zu verlagern sei.

Auch bei den PP und KJP ist die psychosomatisch-psychotherapeutische Sicht zentraler Bestandteil des Denkens und Handelns. Aus fachlichen Gründen sollte aber die Verantwortung und die Befugnis für die Verschreibung von Medikamenten bei den Ärzten bleiben. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Berufs- und Fachgruppen hat sich zum Wohle der Patienten bewährt und sollte nicht durch Auslagerung von Versorgungsbereichen gefährdet werden.

Der bvvp Bundesverband hat sich klar gegen die Möglichkeit ausgesprochen, dass PP/KJP über psychopharmakologische Ausbildungsinhalte ein Recht eingeräumt bekommen sollen, Medikamente zu verschreiben. Insgesamt enttäuscht die Stellungnahme der Landesärztekammer Hessen, die bei ihrer Kritik an dem Entwurf zum Ausbildungsreformvorhaben vorzugsweise ihren Blick weit in die Vergangenheit zurückwendet und nicht in einen konstruktiven Dialog zu den Zukunftsperspektiven mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen eintritt, um aus der Ausbildungsreform und der Direktausbildung der Psychotherapeuten eine Erfolgsgeschichte zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung und damit für betroffene Patienten zu machen.

Für den Vorstand:

Tilo Silwedel, bvvp Hessen

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Einladung zu einer Veranstaltung in Wiesbaden

Survival Guide im Gesundheitswesen
Approbation und was nun? – Anstellung oder Niederlassung
am Donnerstag, 28. März 2019, 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
in der APO-Bank Filiale Wiesbaden
Bodenstedtstraße 4, 65189 Wiesbaden

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