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Treffen des Arbeitskreises Kinder- und...
Am 15.02.2019 findet ab 9:30 Uhr der Arbeitskreis Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der Psychotherapeutenkammer Hamburg (Hallerstraße 61, 20146 Hamburg) statt. Jeder, ...weiterlesen
Termine der öffentlichen Vorstandssitzungen des...
Bei Interesse melden Sie sich bei unserer Geschäftsstelle per E-Mail ( bvvp-Hamburg@bvvp.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss ...weiterlesen

bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (ärztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachärzte für psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaßen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind Ärzte wie Psychologen, Therapeuten für Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der Ärzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

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Interview mit Katharina van Bronswijk (PiA-Beauftragte bvvp) bei freie-radios.net (Audioportal Freier Radios):
Kritik der Reform der Psychotherapie-Ausbildung

geführt von Saskia Mette (Radio Corax)

 

 

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Die Zahl der Menschen, die wegen psychischer Krankheiten eine Therapie suchen steigt seit Jahren konstant. Psychotherapie verliert so langsam ihr Stigma, weshalb sich immer mehr Menschen trauen, Hilfe zu suchen. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass schlicht mehr Menschen psychisch erkranken. Die WHO schätzt, dass in Deutschland allein vier Millionen Menschen depressiv sind. Und wer selbst schonmal versucht hat, einen Therapieplatz zu bekommen, weiß, dass das schon jetzt häufig mit unzähligen unbeantworteten Anrufen und langen Wartezeiten verbunden ist. Umso wichtiger sollte es sein, diejenigen zu unterstützen, die sich in der Ausbildung zum Psychotherapeuten oder therapeutin befinden. Psychotherapeutinnen in Ausbildung, kurz PiA, protestieren aber schon seit Jahren gegen prekäre Ausbldungsbedingungen mit wuchernden Ausbildungskosten und kaum Vergütung. Jetzt legte Gesundheitsminister Jens Spahn einen Gesetzesentwurf für eine Reform der PSychotherapie-Ausbildung ab 2020 vor. Ob dadurch tatsächlich alles besser wird für die angehenden PsychotherapeutInnen, darüber habe ich mit Katharina vom PiA-Politik-Treffen gesprochen und sie zunächst gefragt, wie denn zur Zeit der typische Werdegang zum Psychotherapeuten aussieht.
  hören Sie einfach mal rein...

 

Pressemitteilung: Resolution des bvvp zum Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz (PsychThGAusbRefG): Grundsätzlich geeigneter Kabinettsentwurf aber noch dringender Regelungsbedarf

                                                                                                                                                                                                                                         Berlin, 23.03.2019. Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) hält – gemäß seiner auf der bvvp Bundesdelegiertenkonferenz am 23. März 2019 verabschiedeten Resolution - den Kabinettsentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung grundsätzlich für geeignet, die Probleme der bestehenden Ausbildung zu Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen zu lösen. Zu einer umfassenden Einschätzung fehlt jedoch nach Verbandsauffassung noch eine ausgearbeitete Approbationsordnung, deren Entwurf dringend vorgelegt werden sollte.

Die mangelnde Finanzierung der zukünftigen Weiterbildung sieht der bvvp als im Widerspruch stehend zum erklärten Reformziel, die Situation der zukünftigen WeiterbildungsteilnehmerInnen zu verbessern. Die Delegierten des bvvp forderten daher in ihrer Resolution die Sicherstellung einer soliden Finanzierung der Weiterbildung, die eine angemessene Vergütung beinhaltet wie auch die Kostendeckung für die Theorie, Selbsterfahrung und Supervision. Mit einer Sicherstellung der Finanzierung würde für die nach diesem Gesetz ausgebildete PsychotherapeutInnen ein hochwertiger Qualifikationsweg entstehen.

Der integrative Berufsverband, der ärztliche, psychologische und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen gleichermaßen vertritt, forderte zudem, dass die prekäre Situation tausender PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA), die nicht unter das neue Gesetz fallen, beendet werden müsse. Die Übergangsregelungen müssten einen arbeits- und sozialrechtlichen Status festschreiben, der eine angemessene Bezahlung entsprechend ihrer akademischen Qualifikation sicherstellte. Die Übergangszeit sollte auf mindestens 15 Jahre verlängert werden, damit Studierende und PiA, die nach dem alten PsychThG die Ausbildung begonnen haben, diese ohne Zeitdruck ordnungsgemäß beenden könnten.

Dringenden Änderungsbedarf sieht der bvvp auch bei der Definition „heilkundlicher Psychotherapie“, die die Heilkundeerlaubnis für Psychotherapeuten unangemessen begrenze. Psychotherapieverfahren, Methoden und Techniken müssten von der Profession selbst weiterentwickelt werden können, fordert der Verband in seiner Resolution. Die Heilkundeerlaubnis dürfe nicht ausschließlich auf aktuell wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieverfahren begrenzt sein. Er schlägt daher eine Formulierung analog der ärztlichen Heilkundeerlaubnis vor.
In Hinblick auf das zukünftige Approbationsstudium hält der bvvp mindestens ein zusätzliches Praxissemester für unabdingbar, um die Erteilung der Approbation nach dem Studium zu rechtfertigen. Außerdem müssten alle wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren in der Approbationsordnung mit Strukturqualität fest verankert werden. Nur wenn die Grundlagen dieser Verfahren ausreichend im Studium vermittelt würden, könne die vom Gesetzgeber geforderte verfahrensorientierte und altersgruppenspezifische Weiterbildung sinnvoll darauf aufbauen.

Zudem sieht der Gesetzesentwurf vor, dass das Studium nur an Universitäten oder ihnen gleichgestellten Hochschulen angeboten werden darf. Diese Vorgabe erscheint dem Berufsverband, der bundesweit mehr als 5200 PsychotherapeutInnen vertritt, als zu restriktiv. Er fordert, Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollten die Möglichkeiten erhalten, einen Approbationsstudiengang anzubieten, sofern sie eine hochwertige akademische Strukturqualität erfüllen. Diese könne dann insbesondere durch umfassende Psychotherapieforschung, eine Ausbildungs- und Forschungsambulanz zur praktischen Qualifizierung sowie die Möglichkeit zur Promotion nachgewiesen werden - gegebenenfalls in Kooperation mit Universitäten.

Den vollständigen Text finden Sie hier.

Für den bvvp
Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr
1. Vorsitzender
Kassel, 23. März 2019


Problematischer TSVG Passus entfernt - Verbände fordern Präzisierungen zu weiterem Vorgehen

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von bvvp, DPtV und VAKJP


BMG fordert Regelungen des G-BA zur berufsgruppen-übergreifenden, koordinierten und strukturierten Versorgung psychisch Kranker – Verbände fordern Präzisierung


Berlin, 07.03.2019.

Der Schulterschluss im Protest von mehr als 30 psychotherapeutischen und ärztlichen Psychotherapieverbänden hatte Erfolg: Die gestufte und gesteuerte Versorgung wird nun doch nicht Teil des Terminservicegesetzes (TSVG). Die Psychotherapeutenverbände begrüßen, dass die Regierungskoalition den umstrittenen Zusatz zum Paragraphen 92 Absatz 6a Sozialgesetzbuch (SGB) V aus dem Gesetz herausnimmt. Allerdings sehen die Verbände auch bei der nun im Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz (PsychThGAusbRefG) vorgeschlagenen alternativen Formulierung noch Diskussionsbedarf.

Die Kritik aus Bundesrat und Koalition sowie eine von 217.000 Menschen unterzeichnete Petition hatten den Bundesgesundheitsminister zum Einlenken bewogen. Die Petentin, bvvp Vorstandsmitglied Ariadne Sartorius, sagte dazu: „Die große Solidarität von PsychotherapeutInnen, PatientInnen, Angehörigen und betroffenen Menschen in diesem Land hat deutlich gemacht: Es darf kein weiteres Nadelöhr in der psychotherapeutischen Behandlung, keine diskriminierende Benachteiligung in der Versorgung psychisch Kranker geben – und dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen.“

Der neue Gesetzestext im AusbRefG beinhaltet wiederum einen Auftrag an den Gemeinsamen Bundesausschuss, der jetzt für bestimmte Diagnosen und orientiert an Behandlungsleitlinien den Behandlungsbedarf festlegen und dafür ‚Regelungen für eine berufsgruppenübergreifende, koordinierte und strukturierte Versorgung‘ entwickeln soll. Außerdem sind Regelungen zur Förderung der Gruppentherapie und zur weiteren Vereinfachung des Gutachterverfahrens zu beschließen.

„Die Förderung der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit wird von uns begrüßt. Dagegen überrascht die Verortung dieser Regelung in einem Gesetz, das die berufsrechtlichen Belange einer spezifischen Berufsgruppen betrifft“, so die Vertreter der Verbände.

„Die gewählten Formulierungen können allerdings zu neuen Missverständnissen führen“, warnten Dipl.-Psych. Barbara Lubisch und Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, die beiden Vorsitzenden von DPtV und bvvp. „Es sollte deutlich gemacht werden, dass für die geplante berufsgruppenübergreifende strukturierte Versorgung leitliniengerecht bestimmte Diagnosen auszuwählen sind; keinesfalls wäre es sachgerecht, Behandlungsumfang, -intensität und -art für jede Diagnose festzulegen.

Um weitere Konflikte zu vermeiden und gute Lösungen im Sinne der Patienten zu erarbeiten, stehen wir gerne zu weiteren Gesprächen zur Verfügung“, so die Vorsitzenden, die damit die Einigkeit der Verbände betonten.

bvvp Bundesgeschäftsstelle
Anja Manz - Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 30 88 72 59 54
Mobil +49 0157 80541481
E-Mail: presse@bvvp.de

Bewertungsausschuss setzt BSG-Urteile zur psychotherapeutischen Vergütung um: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“ 

Berlin, den 05.03.2019.

Das Warten hat ein Ende! In einem Spitzengespräch einigten sich die Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen in der letzten Woche auf gemeinsame Beschlussvorlagen zur „angemessenen Vergütung“ psychotherapeutischer Leistungen. Damit wurden die letztinstanzlichen Urteile des Bundessozialgerichts vom 11. Oktober 2017 umgesetzt sowie neue Datengrundlagen des Statistischen Bundesamtes aus den Jahren 2014 und 2018 berücksichtigt. Die neuen Beschlüsse betreffen die Vergütung ab dem Jahr 2009.

 „Wir sind es gewohnt, lange auf unsere Mindestvergütung zu warten und die Unterstützung der Gerichte zu benötigen“, konstatieren Ulrike Böker, eine der beiden Vertreter der Psychotherapeuten als stellvertretendes Mitglied des Bewertungsausschusses. Dieser Ausschuss- ein Gremium der Selbstverwaltung - legt die Rahmenbedingungen für die vertragsärztliche Vergütung fest. „Unser Dank gilt nun ganz besonders der KBV, die sich in den Verhandlungen konsequent für uns eingesetzt hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Zwar bewegen sich die Nachzahlungen von 2012 bis Mitte 2018 aufgrund der BSG-Urteile die eine Korrektur des Vergleichsbetrags forderten in Hinblick auf die sogenannten „nicht prägenden Anteile“ der Vergütung, auf einem niedrigen Niveau. Diese nichtprägenden Anteile umfassen z. B. belegärztliche Leistungen oder das Labor bis zu einer bestimmten Grenze des Gesamtumsatzes einer Facharztgruppe. Auch das neue Vergleichseinkommen ab 2014 bringt keine nennenswerten Steigerungen.

Ab dem 1. Juli 2018 legt die Vergütung der genehmigungspflichtigen Leistungen, der Psychotherapeutischen Sprechstunde und der Akutbehandlung dann aber deutlich zu, weil auch die Vergleichseinkommen der Fachärzte, nach denen sich die Honorierung des Großteils der psychotherapeutischen Leistungen stets richtet,  in diesem Zeitraum deutlich angestiegen waren. Es ist mit einer annähernd 10-prozentigen Steigerung zu rechnen. Die exakten neuen Punktzahlen werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben, wenn die Beschlüsse für den Bewertungsausschuss verschriftlicht worden sind. Wir werden Sie dann umgehend wieder informieren.


Der nächste Schritt ist die Umsetzung der Beschlüsse in den regionalen KVen.
„Wir freuen uns für unsere Kolleginnen und Kollegen in der ambulanten Versorgung, die mit hoher Qualifikation und großem Engagement psychisch kranke Menschen in ihren Praxen behandeln und diese Verbesserung ihrer Einkommenssituation nicht nur verdienen, sondern auch dringend benötigen“, so die Honorarexpertin des bvvp. Nachvergütet wird wie immer nur an diejenigen, die ihre Honorarbescheide offen gehalten haben.

Ein Wermutstropfen bleibt: Im Spitzengespräch wurden an einigen Stellen Kompromisse zugunsten der Krankenkassenvorstellungen und zulasten der „angemessenen Vergütung“ getroffen, die nun wiederum von den Gerichten auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft werden müssen. Diese nachträglichen Überprüfungen und damit offenen Honorare stellen sowohl für die wirtschaftlichen Planungen der niedergelassenen Psychotherapeuten als auch für die der Kassenärztlichen Vereinigungen einen nicht kalkulierbaren und belastenden Posten dar. „Wir hatten gehofft, dass sich unsere Widersprüche und Klageverfahren mit den neuen Beschlüssen erübrigen“, so Ulrike Böker. Und ergänzt: „Wenn die Kassen neue Verfahren wollen, dann sind wir bereit – an Erfahrung mangelt es uns jedenfalls nicht!“

Treffen des Arbeitskreises Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie 

Am 15.02.2019 findet ab 9:30 Uhr der Arbeitskreis Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der Psychotherapeutenkammer Hamburg (Hallerstraße 61, 20146 Hamburg) statt.

 

Jeder, der Interesse hat, ist herzlich willkommen!

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